Steven Wilson

Geboren 1967 in Kingston upon Thames und aufgewachsen in Hemel Hempstead, entwickelt Steven Wilson seit den 1980er-Jahren ein Werk zwischen Progressive Rock, Art Rock, Psychedelik, Ambient, Pop und teils metallischeren Episoden. Zunächst trat Wilson mit Porcupine Tree hervor, einem Ende der 1980er gestarteten Projekt, das zu einer zentralen Station seiner Laufbahn wurde, parallel dazu arbeitete er mit Tim Bowness in No-Man und widmete sich weiteren Projekten wie Bass Communion, das sich experimentellen Texturen und Drone zuwendet, Blackfield mit Aviv Geffen sowie Storm Corrosion mit Mikael Åkerfeldt von Opeth. Seine Solokarriere nahm Gestalt an mit Insurgentes (2008), gefolgt von Grace for Drowning (2011), The Raven That Refused to Sing (and Other Stories) (2013), Hand. Cannot. Erase. (2015), To the Bone (2017), The Future Bites (2021), The Harmony Codex (2023) und The Overview (2025). Wilsons Stil verbindet erzählerische Formen, lange Strukturen, melancholische Klanglandschaften, cleane oder verzerrte Gitarren, dezente Elektronik und ein ausgeprägtes Arbeiten am Raumklang. Neben seinen eigenen Veröffentlichungen hat er auch Kataloge von Künstlern wie Opeth, King Crimson, Jethro Tull, Yes oder Tears for Fears produziert oder remixt und damit seine Tätigkeit als Komponist, Arrangeur und Produzent erweitert.

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