Steve Hackett

Der englische Gitarrist und Komponist Steve Hackett, 1950 in London geboren, machte sich Anfang der 1970er Jahre als Mitglied von Genesis einen Namen, dem er 1971 beitrat und mit dem er prägende Progressive‑Rock‑Alben wie "Nursery Cryme" (1971), "Foxtrot" (1972), "Selling England by the Pound" (1973) und "The Lamb Lies Down on Broadway" (1974) veröffentlichte. Parallel zu Genesis erschien 1975 sein erstes Soloalbum, das symphonisch ausgerichtete "Voyage of the Acolyte", ehe er 1977 die Band verließ, um eine Solokarriere zu verfolgen, die Progressive Rock, klassische Einflüsse und Elemente der Weltmusik vereint. In den 70er‑ und 80er‑Jahren folgten Platten wie "Spectral Mornings" (1979) und das akustische Album "Bay of Kings" (1983), die seine doppelte, elektrische und instrumentale Seite etablierten, während das Projekt GTR Mitte der 80er Jahre im Duo mit Steve Howe ein stärkeres, kommerzielles Rock‑Spektrum erkundete. Ab den 1990er Jahren wechselte Hackett zwischen klassischen Gitarrenalben, zeitgenössischen Progressive‑Projekten und Neuinterpretationen seines Repertoires mit "Genesis Revisited" (1996) und "Genesis Revisited II" (2012), die er regelmäßig mit seiner Band live präsentierte. Jüngere Veröffentlichungen wie "At the Edge of Light" (2019) und "Surrender of Silence" (2021) setzen diese Ästhetik fort: lange, strukturierte Stücke, orchestrale Arrangements und ein Gitarrenspiel, das atmosphärische Stimmungen, detaillierte akustische Passagen und das Erbe des britischen Progressive Rock verbindet.

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