Stephan Bodzin

Geboren in Bremen, Deutschland, entwickelt Stephan Bodzin seit den 1990er Jahren einen Werdegang zwischen Theaterkomposition und elektronischer Produktion, bevor er sich Mitte der 2000er Jahre in der europäischen Technoszene etabliert. Zunächst schrieb Bodzin für die Bühne mit einem Fokus auf dramatische Spannung und repetitiven Motiven, bevor er diese Herangehensweise in eine melodische Techno übersetzte – mit weiten Synth-Linien, klaren Bässen und sehr durchdachten Progressionen, an der Schnittstelle von Techno, House und Electronica. Der Austausch mit Marc Romboy und Oliver Huntemann begleitete diese Entstehungsphase, während Veröffentlichungen auf Herzblut und weiteren deutschen Labels eine erkennbare Signatur schufen, geprägt von hypnotischen Sequenzen und einem ausgeprägten Gespür für Steigerung. Solo veröffentlichte Stephan Bodzin unter anderem Liebe ist... (2007), Powers of Ten (2015) und Boavista (2021). Auf der Bühne bevorzugt er ein Live-Format, das diese Arbeit an Dauer, rhythmischer Dichte und Melodie sowohl in Clubs als auch auf Festivals fortführt, mit einer Ästhetik, die gleichzeitig immersiv und präzise ist.

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Tsoa: Stephan Bodzin
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