Sarah Jane Morris

Geboren in Southampton, England, hat Sarah Jane Morris seit den frühen 1980er Jahren eine Karriere aufgebaut, die Pop, Jazz, Rock und Soul miteinander verbindet und von einer tiefen, sofort identifizierbaren Stimme getragen wird. Zuerst tritt sie mit The Republic auf, einer Londoner Formation mit Afro-Karibischen und lateinamerikanischen Einflüssen, dann schließt sie sich The Happy End an, einem großen Brass-Band-Ensemble, das Protestlied-Repertoires aus Afrika, Irland und Lateinamerika neu interpretiert. Morris gewinnt an Sichtbarkeit durch die Zusammenarbeit mit The Communards, wo ihr tiefes Timbre mit Jimmy Somervilles Stimme auf mehreren Titeln der Band in Dialog tritt. Als Solokünstlerin veröffentlicht sie 1989 ihr erstes selbstbetiteltes Album, gefolgt von Heaven (1992), Blue Valentine (1995), Fallen Angel (1998), August (2001), Love and Pain (2003), Migratory Birds (2008), Where It Hurts (2009), Cello Songs (2011) und Bloody Rain (2014). Ihr Repertoire mischt Pop-Schreiben, Jazz-Arrangements, zeitgenössische Soul und eine bereits wahrnehmbare theatrale Dimension in ihren Interpretationen von Brecht, Weill oder Eisler. Im Laufe der Jahre hat Sarah Jane Morris auch an Außenprojekten teilgenommen, insbesondere mit Pere Ubu auf Long Live Père Ubu! (2009), mit Antonio Forcione für Compared to What (2016) und anschließend mit dem Gitarristen Tony Rémy auf Sweet Little Mystery (2019), gewidmet den Liedern von John Martyn.

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