Sarah Connor
Geboren 1980 in Delmenhorst und im Norden Deutschlands aufgewachsen, schlug Sarah Connor Ende der 1990er Jahre eine Pop- und R&B‑Richtung ein, stark von amerikanischer Soulmusik geprägt. Aufsehen erregte sie mit dem Album Green Eyed Soul (2001), gefolgt von Unbelievable (2002) und Key to My Soul (2003), auf denen sie ein überwiegend englischsprachiges Repertoire entwickelte, das vokale Balladen mit rhythmisch betonten Stücken verbindet. Im Laufe weiterer Alben, etwa Naughty but Nice (2005), Sexy as Hell (2008) und Real Love (2010), festigte sie einen Stil, der Stimme, zeitgenössische Pop‑Arrangements und Themen rund um Liebesbeziehungen und das Privatleben in den Mittelpunkt stellt. Gelegentliche Kollaborationen, zum Beispiel mit Wyclef Jean oder Enrique Iglesias, unterstreichen ihre Ausrichtung auf eingängigen R&B. Mit Muttersprache (2015) vollzog Sarah Connor einen bedeutenden Wechsel hin zu deutschen Texten, den sie mit Herz Kraft Werke (2019) fortsetzte – musikalisch näher an erwachsener Popmusik –, gefolgt vom Weihnachtsalbum Not So Silent Night (2022). Regelmäßig auf der Bühne in Deutschland, Österreich und der Schweiz präsent, wechselt sie zwischen Tourneen, Fernsehprojekten und Studioaufnahmen und hält dabei die Verbindung zwischen internationaler Popkultur und deutschsprachigem Liedgut aufrecht.
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