Stanley Clarke

Stanley Clarke, geboren 1951 in Philadelphia, wurde zunächst am Cello ausgebildet, wandte sich dann dem Kontrabass und schließlich dem E-Bass zu — zwei Instrumente, die er gleichermaßen zwischen akustischem Jazz, Jazz-Fusion, Funk und Soul bewegen ließ. Anfang der 1970er Jahre in New York ansässig, spielte Clarke mit Musikern wie Horace Silver, Joe Henderson und Pharoah Sanders, bevor er in Return to Forever, der von Chick Corea gegründeten Gruppe, eine zentrale Rolle einnahm. Sein schnelles, melodisches und sehr artikuliertes Spiel trug dazu bei, die Rolle des Basses im Jazz-Fusion neu zu definieren. Parallel dazu entwickelte Clarke eine Solokarriere, beginnend mit dem Album Stanley Clarke (1974), gefolgt von Journey to Love (1975) und School Days (1976) — Alben, die Improvisation, funkige Grooves, gesangliche Linien und offenere Strukturen verbinden. Im Lauf der Jahrzehnte wechselte Clarke zwischen elektrischen und akustischen Projekten, Duo-Formationen und Bands, arbeitete wiederholt mit George Duke zusammen und komponierte regelmäßig für Film und Fernsehen. Sein Werdegang verbindet die Jazzszene der 1970er Jahre, die Schnittstelle von Jazz und Rock sowie zeitgenössischere Formen, in denen Virtuosität stets mit Rhythmus und musikalischer Struktur verknüpft bleibt.

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