Spleen
1972? Nej — 1982. Geboren 1982 in der Pariser Region in einer Familie kamerunischer Herkunft, hat Spleen, mit bürgerlichem Namen Pascal Oyong-Oly, einen Werdegang an der Schnittstelle von Rap, Gesang, Komposition und Human Beatbox aufgebaut. Seine Musik vereint Hip-Hop-Formate, Chanson und Pop. Mitte der 2000er-Jahre trat Spleen hervor, nachdem Raphaël Hamburger und Marc Lumbroso auf ihn aufmerksam geworden waren; 2005 gewann er den CQFD-Wettbewerb der Zeitschrift Les Inrockuptibles. Im gleichen Jahr produzierte er eigenständig She Was A Girl, gründete das Label Black & White Skin und war am Soundtrack des Films Les Poupées russes von Cédric Klapisch beteiligt. 2008 erschien Comme un enfant paraît, auf dem unter anderem Kooperationen mit Yael Naim, Keziah Jones und TV on the Radio versammelt sind. Neben seinen Platten realisiert Spleen Projekte für Bild und Bühne — im Kino, Fernsehen und Theater. Er schrieb und inszenierte die Rockoper The Story Of A Sad Loving Man, die 2010 in La Cigale gezeigt wurde, und kehrte 2013 mit der Eigenproduktion Voices zurück. 2014 nahm Spleen an der dritten Staffel von The Voice teil und setzte damit einen Weg fort, der von beständigen Wechseln zwischen Studioaufnahmen, Liveauftritten und visueller Kreation geprägt ist.
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