Sandi Thom
Geboren in Banff im Nordosten Schottlands, trat Sandi Thom Mitte der 2000er Jahre auf der britischen Szene hervor mit einem pop‑folk‑Songwriting, das von akustischer Gitarre und alltäglichen Themen geprägt ist. Nach ihrer Ausbildung am Liverpool Institute for Performing Arts ließ sie sich in London nieder, gab zahlreiche intime Konzerte und fiel durch eine starke Online‑Präsenz auf, die ihr den Weg zu einem ersten Vertrag bei einem Major‑Label ebnete. Ihr Debütalbum »Smile... It Confuses People« (2006), getragen von der Single »I Wish I Was a Punk Rocker (With Flowers in My Hair)«, etablierte ein Spektrum aus Pop, Folk und leichten Rockeinschlägen. Mit »The Pink & The Lily« (2008) blieb sie im Popbereich, führte jedoch elektrischer geprägte Klänge ein, bevor sie sich auf »Merchants and Thieves« (2010) stärker dem Blues‑Rock zuwandte und mit Musikern der anglo‑sächsischen Rock‑ und Blues‑Szene zusammenarbeitete. »Flesh and Blood« (2012), teilweise in den USA aufgenommen, vertieft diese Roots‑Richtung mit Einflüssen aus Americana und Soul. Neben ihren Alben absolvierte Sandi Thom Tourneen im Vereinigten Königreich und international, veröffentlichte unabhängig und arbeitete an Cover‑Projekten, wodurch sie einen Werdegang gefestigt hat, in dem das Singer‑Songwriter‑Handwerk — zwischen britischem Folk‑Erbe und Anklängen an den Rock der 60er‑ und 70er‑Jahre — im Mittelpunkt steht.
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| Apr. 24 |
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