Barbara Hendricks

Geboren 1948 in Stephens, Arkansas, erhielt Barbara Hendricks zunächst eine naturwissenschaftliche Ausbildung an der University of Nebraska, bevor sie am Juilliard School in New York Gesang studierte, bei Jennie Tourel. Eine amerikanische Sopranistin, die schwedische Staatsbürgerin wurde und sich seit Ende der 1970er Jahre in Europa niedergelassen hat, hat sich Barbara Hendricks im Opern-, Sinfonie- und Recital-Repertoire etabliert, mit einer besonderen Affinität zu Mozart, dem französischen Repertoire, deutschen Liedern, Spirituals und später auch einigen Jazzprogrammen. Ihre Karriere begann Mitte der 1970er Jahre mit Debüts in Glyndebourne und weiteren Engagements in mehreren großen Opernhäusern, darunter die Metropolitan Opera, die Opéra de Paris, Covent Garden, Wiener Staatsoper und La Scala. Auf der Bühne hat Barbara Hendricks insbesondere Pamina, Ilia, Susanna, Gilda, Mimì, Liù, Micaëla oder Mélisande interpretiert, in einem Ansatz, der die Klarheit der Gesangslinie betont und eine stetige Vorliebe für Kammer- und Oratorienrepertoire zeigt. Ihre Diskografie, besonders umfangreich, umfasst unter anderem Negro Spirituals (1984), La Voix du Ciel (1993), Tribute to Duke Ellington (1995), Tribute to George Gershwin: It’s Wonderful (2000) und Nordic Songs (2002). Ab Ende der 1990er Jahre entwickelt Barbara Hendricks zudem Projekte an der Grenze zwischen Klassik und Jazz, insbesondere mit dem schwedischen Saxophonisten Magnus Lindgren, während sie weiterhin eine bedeutende Recitaltätigkeit ausübt. Ihre künstlerische Laufbahn geht schließlich mit einem dauerhaften Engagement für Flüchtlinge und Menschenrechte einher.

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vom Nov. 20, 2025 bis Nov. 21, 2025
Juni 13, 2019
Apr. 8, 2018