Sophie Hunger

Geboren 1983 in Bern, Schweiz, ist Sophie Hunger, der Künstlername von Emilie Welti, seit Mitte der 2000er Jahre eine Künstlerin, deren Weg sich zwischen Folk, Indie-Pop, Jazz, Chanson und autorenrock bewegt, mit einer mehrsprachigen Schreibweise in Englisch, Französisch, Deutsch und Schweizerdeutsch. Nachdem sie in Anfangsjahren in Projekten wie Fisher und Superterz mitgewirkt hat, veröffentlichte sie 2006 das selbstproduzierte Album Sketches on Sea und erweiterte ihr Publikum anschließend rasch mit Monday’s Ghost im Jahr 2008. Ihre Musik verbindet eine tiefe und geschmeidige Stimme mit Arrangements, die sich zwischen Gitarre, Klavier, leisen Rhythmen und einem oft offenen Improvisationsansatz bewegen, genährt von Affinitäten zur Jazzszene. Sophie Hunger entwickelt diesen Rahmen im Laufe der Alben weiter, von 1983/2010 zu The Danger of Light (2012) bis hin zu Supermoon (2015), wo Folk, Pop und beweglichere Texturen sich kreuzen. Mit Molecules (2018) und Halluzinationen (2020) treibt Hunger eine minimalistische und elektronische Schreibweise weiter voran, ohne die melodische Dimension ihrer Anfänge aufzugeben. Parallel zu ihren Europatourneen komponiert sie auch für Kinofilme, insbesondere Der Freund (2008) und Mein Leben als Zucchini (Ma vie de Courgette) (2016), und arbeitet gelegentlich mit Künstlern wie Erik Truffaz, Max Herre, Faber und Dino Brandão zusammen. In Berlin ansässig, nachdem sie zwischen Bern, London, Bonn und Zürich aufgewachsen ist, nimmt Sophie Hunger einen besonderen Platz im europäischen Musikraum ein, durch diese konstante Zirkulation zwischen Songformaten, Klangforschung und Kompositionsarbeit.

Kommende Veranstaltungen 1

Vergangene Veranstaltungen 14

Nov. 29, 2021
Apr. 25, 2019
Okt. 21, 2018
Okt. 18, 2018
Okt. 15, 2018