Son of Dave
Son of Dave wurde 1967 in Winnipeg als Benjamin Darvill geboren und begann seine Laufbahn in der kanadischen Szene mit The Detonators, später bei Crash Test Dummies, wo er auf mehreren Alben der 1990er Jahre Mundharmonika, Mandoline, Gitarre und Percussion spielte. Ende der 1990er Jahre nach London gezogen, formte er das Projekt Son of Dave als Soloprojekt, das sich auf Blues, Folkrock und Rootsrock sowie ein rhythmisches Vokalarbeiten nahe dem Beatboxen konzentriert und einen reduzierten, rohen und sehr physischen Klang verfolgt. Son of Dave veröffentlichte B. Darvill’s Wild West Show (1999) und O1 (2000), bevor er seinen Ansatz auf O2 (2006) und O3 (2008) weiter ausdifferenzierte. Shake a Bone, 2010 erschienen und mit Steve Albini aufgenommen, führt diese minimale, nervöse Ästhetik fort. Zur weiteren Diskografie gehören unter anderem Blues at the Grand (2013), Explosive Hits (2016), Music for Cop Shows (2017) und A Flat City (2024), ein Album, das mit seiner Rückkehr nach Winnipeg nach mehr als zwanzig Jahren in England verbunden ist. Neben den Aufnahmen trat Son of Dave auch auf Bühnen wie Glastonbury, dem Montreux Jazz Festival und in der Sendung Later... with Jools Holland auf.
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