Sondre Lerche
Geboren 1982 in Bergen, Norwegen, entwickelte Sondre Lerche schon früh ein Songwriting, das von der Popmusik der 1980er, Bossa Nova sowie einer melodischen Herangehensweise mit Einflüssen aus Jazz und Folk geprägt ist. Als Jugendlicher wurde er vom Produzenten H.P. Gundersen entdeckt; 2000 unterschrieb er einen Plattenvertrag und veröffentlichte 2001 Faces Down – der Ausgangspunkt einer Laufbahn, in der Kammerpop, Indie-Rock, akustische Songs und aufwendigere Arrangements nebeneinander bestehen. Two Way Monologue (2004) schärft diese melodische Seite, während Duper Sessions (2006), aufgenommen mit seiner Band Faces Down und dem Pianisten Erik Halvorsen, ein direkteres Jazzformat erkundet. Mit Phantom Punch (2007) schlug er einen härteren, rockigeren Ton an, bevor er auf Heartbeat Radio (2009) zu einem weiteren, weitläufigeren Songwriting zurückkehrte. Zeitweise zwischen Brooklyn und Los Angeles lebend, setzte er diese Entwicklung fort auf Sondre Lerche (2011), Please (2014), Pleasure (2017), Patience (2020) und dem Doppelalbum Avatars of Love (2022). Im Laufe der Jahre tourte er außerdem mit a-ha und Elvis Costello, schrieb Musik für den Film Dan in Real Life (2007) und nahm eine besondere Position zwischen Indie-Pop-Bühne, klassischem Songwriting und orchestrierten Formaten ein.
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