Soft Machine

Entstanden in Canterbury, England, im Jahr 1966 im Gefolge der Wilde Flowers, formierte sich Soft Machine um Mike Ratledge, Robert Wyatt, Kevin Ayers und Daevid Allen; der Name wurde von William S. Burroughs entlehnt. Die frühen Jahre von Soft Machine sind in der Londoner Undergroundszene und in einem sehr freien britischen Psychedelismus verwurzelt, wie noch auf The Soft Machine (1968) zu hören ist, bevor die Band rasch zu fragmentierteren Kompositionen, langen Formen und einem zunehmend ausgeprägten Jazzrock auf Volume Two (1969), Third (1970) und Fourth (1971) überging. Im Zuge diverser Personalwechsel — darunter Hugh Hopper, Elton Dean, John Marshall, Karl Jenkins, Allan Holdsworth und später John Etheridge — entfernte sich Soft Machine vom Songformat und entwickelte eine überwiegend instrumentale Musik, die auf Improvisation, Saxophon-Unisono und einer beweglichen Rhythmik basiert, zwischen Progressive Rock, Fusion und Canterbury-Ästhetik. Nach Alben wie Fifth (1972), Bundles (1975) und Softs (1976) löste sich die Gruppe Ende der 1970er Jahre auf, erschien zeitweise wieder mit Land of Cockayne (1981), erlebte eine dauerhaftere Wiederkehr als Soft Machine Legacy und nahm 2015 wieder den Namen Soft Machine an. Die heutige Formation unter John Etheridge mit Theo Travis, Fred Thelonious Baker und Asaf Sirkis setzt diese Entwicklung auf Hidden Details (2018) und Other Doors (2023) fort.

kommende Veranstaltungen 3

Colosseum, Soft Machine
Konzert

Colosseum, Soft Machine

  • Sa., Dezember 5
  • The 1865
  • Soft Machine, Colosseum