Rosario
Rosario Flores wurde 1963 in Madrid geboren und wuchs — oft schlicht Rosario genannt — in einem familiären Umfeld mit starkem Bezug zu Flamenco und Rumba auf; ihre Mutter war Lola Flores, ihr Vater Antonio González, bekannt als El Pescaílla. Schon als Kind und Jugendliche war sie als Schauspielerin aktiv, parallel dazu begann ihre musikalische Laufbahn mit dem Mini-Album Vuela de noche (1984). Ihre Diskographie gewann Kontur mit De ley (1992), Siento (1994) und Mucho por vivir (1996), in denen sich eine Songwriter-Handschrift abzeichnete, die Latin-Pop, Rumba, flamencohafte Akzente, Funk, Soul und Bossa Nova verbindet. Diese Fusion setzte sie auf Jugar a la locura (1999) und Muchas flores (2001) fort — letztes markierte eine deutliche Rückkehr zur katalanischen Rumba und zu familiären Bezügen. Ihr weiterer Werdegang wechselt zwischen eigenen Kompositionen und Alben mit Coverversionen oder Neuinterpretationen, darunter De mil colores (2003), Contigo me voy (2006), Parte de mí (2008), Cuéntame (2009), Rosario (2013) und Gloria a ti (2016). Rosario hat ein Repertoire entwickelt, in dem die Rumba-Rhythmik auf temperamentvollen Pop trifft, getragen von einer flexiblen, ausdrucksstarken Gesangsstimme. Außerdem ist sie im Film und Fernsehen aktiv, unter anderem in Pedro Almodóvars Hable con ella, und war mehrere Staffeln als Coach bei La Voz und La Voz Kids tätig.