Rosanne Cash
Geboren 1955 in Memphis und überwiegend in Kalifornien aufgewachsen, gehört Rosanne Cash zur Tradition der amerikanischen Country-Musik, erweitert diese jedoch um Pop-, Folk- und Americana-Elemente. Als Tochter von Johnny Cash begann sie Mitte der 1970er Jahre in der Tourtruppe ihres Vaters, bevor sie 1978 ihr erstes Album aufnahm. Anfang der 1980er Jahre setzte sie sich mit „Right or Wrong“ (1980) und „Seven Year Ache“ (1981) durch, die zeitgenössischen Country mit poporientiertem Songwriting verbanden. In den 1980er Jahren in Nashville ansässig, verfeinerte Rosanne Cash einen Stil, in dem elektrische Gitarren, midtempo-Balladen und intime Erzählungen auf Alben wie „King’s Record Shop“ (1987) zusammenlaufen. Mit „Interiors“ (1990) und „The Wheel“ (1993) wurde ihr Ton introspektiver und näherte sich dem Singer-Songwriter-Folk an, bevor sie sich zeitweise vermehrt dem Schreiben von Büchern und Essays widmete. Ab „Rules of Travel“ (2003) und „Black Cadillac“ (2006), oft in Zusammenarbeit mit dem Produzenten und Musiker John Leventhal, entwickelte sie eine reduzierte Ästhetik, die Stimme, Texte und akustische Klangräume in den Mittelpunkt stellt. „The List“ (2009), „The River & The Thread“ (2014) und „She Remembers Everything“ (2018) setzten diese Auseinandersetzung mit Erinnerung, dem amerikanischen Süden und musikalischen Linien fort und machten Rosanne Cash zu einer prägenden Figur an der Schnittstelle von Songwriting, Country und zeitgenössischem Folk.
kommende Veranstaltungen 3
Rosanne Cash, John Leventhal
- Do., Oktober 15
- Music Hall Worpswede
- Rosanne Cash, John Leventhal
Rosanne Cash, John Leventhal
- So., Oktober 18
- Muziekgebouw Eindhoven
- Rosanne Cash, John Leventhal