Slowdive

Gegründet 1989 in Reading, England, um Neil Halstead und Rachel Goswell, etablierte sich Slowdive zunächst in der britischen Shoegaze‑Szene mit einem Sound, in dem stark mit Hall belegte Gitarren, ätherische Stimmen und eine melodische Schreibweise nahe der Dream‑Pop zugleich neblige und präzise Stücke entstehen lassen. Die Band, schnell als Quintett mit Christian Savill, Nick Chaplin und Simon Scott gefestigt, veröffentlichte mehrere EPs, bevor 1991 das Album Just for a Day und 1993 Souvlaki erschien – letztere Platte gilt als zentrales Werk dieser ersten Phase und ist unter anderem durch eine Zusammenarbeit mit Brian Eno auf zwei Titeln geprägt. Mit Pygmalion (1995) verschob Slowdive seine Ästhetik in Richtung reduzierterer, ambienter und post‑rock‑naher Formen, löste sich jedoch noch im selben Jahr auf; Halstead und Goswell setzten ihre Arbeit mit Mojave 3 fort. 2014 reformiert, mit Simon Scott zurück am Schlagzeug, kehrte Slowdive auf die internationale Bühne zurück und ergänzte die Diskographie um Slowdive (2017) und Everything Is Alive (2023). Seit den Anfängen verbindet Slowdive umhüllende Klangtexturen, meist verlangsamte Tempi und eine subtile Arbeit am Klangraum, ohne die rockige Grundlage aufzugeben.

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Konzert

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Jan. 17, 2024
  • Slowdive
  • La Cigale
  • 120 Boulevard Marguerite de Rochechouart, 75018 Paris, Frankreich
vom Aug. 25, 2017 bis Aug. 27, 2017