Robin Trower
Geboren in Catford im Süden Londons und aufgewachsen in Southend-on-Sea, etablierte sich Robin Trower bereits in den 1960er Jahren in der britischen Szene mit The Paramounts an der Seite von Gary Brooker, bevor er 1967 zu Procol Harum stieß. Er wirkte an den ersten fünf Alben der Gruppe mit und entwickelte dabei früh einen Gitarrenstil, der stärker im Bluesrock verwurzelt war als in der psychedelischen und progressiven Ausrichtung der Band. 1971 verließ Trower Procol Harum, um ein eigenes Repertoire zu entwickeln, und gründete 1973 die Robin Trower Band, ein Trio mit James Dewar am Bass und Gesang sowie Reg Isidore, der später durch Bill Lordan ersetzt wurde. Seine Musik verbindet Bluesrock, Hardrock und Soulrock mit einem breiten, sehr ausdrucksstarken Gitarrenspiel, geprägt von Bends, langsamen Riffs und einer Suche nach Klangtexturen, die sowohl dem Rhythm and Blues als auch dem elektrischen Rock Ende der 1960er Jahre entspringen. Zu dieser Zeit gehören unter anderem Twice Removed from Yesterday (1973), Bridge of Sighs (1974), For Earth Below (1975), Long Misty Days (1976) und In City Dreams (1977). Anschließend arbeitete Robin Trower mit Jack Bruce an B.L.T. (1981), Truce (1982) und Seven Moons (2007) zusammen und setzte gleichzeitig eine regelmäßige Diskographie fort, von Go My Way (2000) bis Coming Closer to the Day (2019), No More Worlds to Conquer (2022), Joyful Sky (2023) mit Sari Schorr und Come and Find Me (2025).
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