Sister Sledge
Geboren 1965 in Philadelphia in der Familie der Schwestern Debbie, Joni, Kim und Kathy Sledge, sind Sister Sledge zunächst in der R&B- und Soultradition der Ostküste verwurzelt, bevor sie ihr Repertoire um Disco, Pop und Philly Soul erweitern. Die Gruppe sammelte erste Erfahrungen bei Talentwettbewerben, in der Kirche und in lokalen Clubs und nahm Anfang der 1970er Jahre bei Atco auf. Nach "Circle of Love" (1975) und "Together" (1977) erreichte Sister Sledge mit "We Are Family" (1979), produziert mit Nile Rodgers und Bernard Edwards von Chic, eine neue Dimension: ein klarerer, tanzorientierter und ausgefeilter Sound, getragen von Titeln wie "He’s the Greatest Dancer", "We Are Family" und "Lost in Music". Das Quartett setzte diese Phase mit "Love Somebody Today" (1980) fort und entwickelte seine Ästhetik weiter auf "All American Girls" (1981), "The Sisters" (1982) und "When the Boys Meet the Girls" (1985), in denen Pop und Funk stärker in den Vordergrund traten. Kathy Sledge verließ die Gruppe 1989, kehrte aber mehrfach punktuell zurück, während Sister Sledge über die Jahre in unterschiedlichen familiären Besetzungen weiterbestand. "African Eyes" erschien 1998, "Style" 2003. Die Geschichte von Sister Sledge setzte sich in mehreren Formen fort, die das Erbe der Gruppe nach dem Tod von Joni Sledge im Jahr 2017 weitertrugen.
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| März 3, 2013 |
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