Ricky Martin
Geboren in San Juan, Puerto Rico, begann Ricky Martin sehr früh mit der Musik in der Boyband Menudo, der er 1984 beitrat, bevor er Anfang der 1990er Jahre eine Solokarriere zwischen Mexiko und lateinamerikanischen Bühnen startete. Zunächst setzte er sich mit lateinamerikanischer Popmusik durch, geprägt von Balladen auf den Alben Ricky Martin (1991) und Me Amaras (1993), und erweiterte dann sein Spektrum mit A Medio Vivir (1995), auf dem mehr karibische Rhythmen, Dance-Pop und tropische Einschläge zu hören sind. Der internationale Durchbruch gelang mit Vuelve (1998), getragen von einer direkteren Songstruktur und Titeln wie "María" oder "La Copa de la Vida", bevor er mit dem Album Ricky Martin (1999) auf Englisch wechselte, das ihn nachhaltig in der weltweiten Popmusik etablierte. Seine Diskographie setzt dieses Hin und Her zwischen Spanisch und Englisch, zwischen Pop, Dance, Salsa und Reggaeton fort, von Sound Loaded (2000) über Almas del Silencio (2003), MTV Unplugged (2006), Música + Alma + Sexo (2011) bis zu A Quien Quiera Escuchar (2015). Ricky Martin hat zudem zahlreiche Kollaborationen unternommen, unter anderem mit Christina Aguilera, Maluma und Carlos Vives, und parallel eine Schauspielkarriere im Fernsehen, auf Broadway in Les Misérables und später Evita sowie in The Assassination of Gianni Versace: American Crime Story aufgebaut.