Rickie Lee Jones

Geboren 1954 in Chicago und nach einem Zwischenstopp in Phoenix in Kalifornien ansässig geworden, trat Rickie Lee Jones Ende der 1970er-Jahre auf der Clubszene von Venice in Los Angeles hervor. Dort sang sie ein Repertoire aus traditionellem Jazz und eigenen Kompositionen. Sie etablierte sich rasch durch Songwriting, das Rock, Pop, Folk, Rhythm and Blues, Soul und Jazz miteinander verknüpft, getragen von einer flexiblen Stimme und einem sehr erzählerischen Vortrag. Ihr erstes Album Rickie Lee Jones erschien 1979, gefolgt von Pirates 1981 — zwei Platten, die ein urbanes, literarisches und musikalisch bewegliches Universum schufen. Im Lauf der Jahre erweiterte sie ihren Ansatz mit The Magazine (1984), Flying Cowboys (1989, produziert mit Walter Becker), anschließend Pop Pop (1991), Traffic from Paradise (1993) und Ghostyhead (1997), wo ihre Kompositionen auf elektronischere, trip-hop-nahe Klangtexturen treffen. Sie wechselt seither zwischen eigenen Songs, Neuinterpretationen und eher akustischen oder jazzorientierten Projekten wie It’s Like This (2000), The Sermon on Exposition Boulevard (2007), Balm in Gilead (2009), The Other Side of Desire (2015), Kicks (2019) und Pieces of Treasure (2023). Ihre Laufbahn umfasst außerdem Zusammenarbeiten mit Dr. John, Lyle Lovett, Rob Wasserman und Tom Waits und blieb offen für Form- und Stilwechsel.

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März 3, 2018