Rick Wakeman

Rick Wakeman wurde in Perivale im englischen Middlesex geboren und erhielt eine klassische Klavierausbildung, bevor er das Royal College of Music verließ, um Ende der 1960er Jahre als Studiomusiker in London zu arbeiten. In dieser Anfangsphase wirkte er auf Aufnahmen von unter anderem David Bowie, Cat Stevens und Elton John mit, spielte dann kurz bei den Strawbs und trat 1971 Yes bei, wobei sein Keyboardspiel wesentlich zur Ausprägung des progressiven Sounds der Band auf Fragile (1971) und Close to the Edge (1972) beitrug. Parallel dazu baute Wakeman eine umfangreiche Solokarriere auf, zunächst geprägt von instrumentaler Progressive-Rock-Musik, durchdrungen von symphonischer Schreibweise und konzeptuellen Formen, mit Alben wie The Six Wives of Henry VIII (1973), Journey to the Centre of the Earth (1974) und The Myths and Legends of King Arthur and the Knights of the Round Table (1975). Im Laufe der Jahrzehnte wechselte er zwischen Rückkehren zu Yes, Projekten mit dem English Rock Ensemble, Filmmusik, Solo-Klavierkonzerten und eher ambient- oder New-Age-orientierten Platten wie Country Airs (1986) und bewahrte dabei eine Vorliebe für musikalische Erzählungen und ausgedehnte Stücke. In seinen jüngeren Arbeiten setzte Wakeman diese Linie fort, etwa mit Neuinterpretationen für Klavier auf Piano Portraits (2017) und neuen Progressive-Rock-Kompositionen wie The Red Planet (2020) und A Gallery of the Imagination (2023).

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