Rick Springfield

Zwischen Australien und den Vereinigten Staaten baute Rick Springfield ab den 1970er Jahren eine Laufbahn auf, die Pop-Rock, Power-Pop und AOR verband. 1949 in Guildford bei Sydney geboren, wurde er zunächst mit der australischen Band Zoot bekannt, bevor er eine Solokarriere begann und sich in Los Angeles niederließ. Frühwerke wie „Beginnings“ (1972) oder „Comic Book Heroes“ (1973) zeichnen ein Repertoire melodischer Songs, das sich auf Gitarre und Gesang stützt und Anfang der 1980er Jahre mit „Working Class Dog“ (1981) und der Single „Jessie’s Girl“ ein breiteres Echo fand. Es folgten „Success Hasn’t Spoiled Me Yet“ (1982) und „Living in Oz“ (1983), in denen sein Songwriting näher an den amerikanischen Radiorock rückte und mehr Keyboards Einzug hielten. Parallel zu seiner Musik verfolgte Springfield eine Schauspielkarriere, unter anderem in der Seifenoper General Hospital sowie in mehreren Serien und Filmen, was seine Präsenz in der Popkultur stärkte. Nach einer ruhigeren Phase kehrte er Ende der 1990er mit „Karma“ (1999) zurück und veröffentlichte weitere Studioalben, bis er mit „The Snake King“ (2018) verstärkt zu Roots- und Bluesrock fand, während er weiterhin regelmäßig durch Nordamerika und Europa tourt.

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