Richard Clayderman

Geboren 1953 in Paris unter dem Namen Philippe Pagès machte sich Richard Clayderman gegen Ende der 1970er Jahre mit einem Klavieransatz bemerkbar, der zwischen Instrumental-Pop, romantischer Musik und populärer Klassik liegt. Sehr jung am Konservatorium ausgebildet, nahm er 1976 für die französischen Produzenten Olivier Toussaint und Paul de Senneville das Stück Ballade pour Adeline auf, das 1977 veröffentlicht wurde und den Namen Richard Clayderman dauerhaft bekannt machte. Sein Repertoire beruht auf lyrischen Melodien, zugänglichen Orchesterarrangements und Adaptationen klassischer Themen, von Chansons bis Filmmusik, in einem Stil, der das Solo-Klavier in den Mittelpunkt stellt und von leichten oder symphonischen Ensembles begleitet wird. Im Verlauf der 1980er und 1990er Jahre entwickelt Richard Clayderman eine sehr umfangreiche Diskografie, darunter Ballade pour Adeline (1978), Lettre à ma mère (1979), Couleur Tendresse (1982), A Pleyel (1983), The Classic Touch (1985), Love Songs of Andrew Lloyd Webber (1989), Together at Last mit James Last (1991), In Harmony mit James Last (1994) und Tango (1996). Seine Karriere erstreckt sich über ein internationales Konzert- und Fernseh-Circuit, in Europa ebenso wie in Asien, mit einer dauerhaften Präsenz auf Bühnen, die der populären Instrumentalmusik gewidmet sind. Richard Clayderman hat sich so eine einzigartige Laufbahn um ein melodisches, direktes Klavier aufgebaut, das stark identifizierbar ist.

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