Ricardo Montaner

Geboren in Avellaneda in der Provinz Buenos Aires, wuchs Ricardo Montaner in Maracaibo auf, nachdem seine Familie nach Venezuela gezogen war, und entwickelte seine Karriere zwischen dieser Stadt und Caracas. Ab den 1980er Jahren setzte sich Montaner in einem Spektrum aus Latin-Pop und romantischen Balladen durch, mit einer direktmelodischen Komposition, einer Tenorstimme und je nach Phase Einflüssen von Bolero, orchestralen Arrangements, christlichen Glaubensliedern oder eher tropischen Klangfarben. Nach Anfängen in lokalen Gruppen wie Scala veröffentlichte er Cada día (1983) und setzte dann nach mit Ricardo Montaner (1986), Ricardo Montaner 2 (1988), Un toque de misterio (1989), En el último lugar del mundo (1991) und Los hijos del sol (1992) – Alben, die seine dauerhafte Etablierung auf der lateinamerikanischen Bühne begleiteten. Sein weiterer Werdegang zeigt mehrere ästhetische Verschiebungen, von Con la London Metropolitan Orchestra (1999) und dessen Fortsetzung 2004 bis zu Suma (2002), das sich auf Bolero konzentriert, sowie Viajero frecuente (2012), Agradecido (2014), Ida y vuelta (2016), Montaner (2019), Fe (2021) und Tango (2022). Ricardo Montaner hat zudem zahlreiche Duette aufgenommen, unter anderem mit Alejandro Lerner, Evaluna, India Martínez, Alejandro Sanz oder Il Volo, und war regelmäßig im spanischsprachigen Musikfernsehen als Coach in verschiedenen Versionen von La Voz präsent.

Kommende Veranstaltungen 1