Shining (NO)
Geboren in Oslo in den späten 1990er Jahren rund um Jørgen Munkeby, nahm Shining, auch SHINING (NOR) genannt, um Verwechslungen mit der gleichnamigen schwedischen Gruppe zu vermeiden, zunächst die Form eines akustischen Jazz-Quartetts an, gespeist aus Free Jazz und Fusion. Die ersten Alben Where the Ragged People Go (2001) und Sweet Shanghai Devil (2003) verorten sich in dieser norwegischen Szene, lassen jedoch schon einen Geschmack für bewegliche Strukturen und Kontraste erkennen. Mit In the Kingdom of Kitsch You Will Be a Monster (2005) kehrt Shining zu einer elektrischeren Schreibweise zurück, in der Jazz sich mit Progressive Rock, dem Experimentellen und abrasiveren Texturen mischt – eine Entwicklung, die sich auf Grindstone (2007) fortsetzt. Das folgende Jahrzehnt sieht die Band ihren Stil weiter verschränken, an der Schnittstelle von Avant-Garde-Metal, Jazz-Fusion, Industrial und Noise, besonders deutlich auf Blackjazz (2010), danach One One One (2013) und International Blackjazz Society (2015). Im Verlauf der Bandwechsel bleibt Jørgen Munkeby das Zentrum des Projekts, als Saxophonist, Gitarrist, Sänger und Komponist. Shining hat auch die Bühne geteilt mit Formationen aus dem progressiven Metal, insbesondere Enslaved, mit denen die Band das Projekt Nine Nights in Nothingness entwickelte. Zuletzt, Animal, veröffentlicht 2018, setzt diese Entwicklung mit einer direkteren Ausrichtung auf Rock und Metal fort.
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| Sept. 26, 2016 |
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