Sheila E.
Perkussionistin, Sängerin und Komponistin, geboren 1957 in Oakland (Kalifornien), Sheila Escovedo wuchs in einer Familie von Latin‑ und Jazzmusikern auf und entwickelte früh ein Timbales‑ und Schlagzeugspiel, das von afro‑latinen Rhythmen geprägt ist. Unter dem Namen Sheila E. fiel sie zunächst auf der Funk-, Jazz‑Fusion‑ und R&B‑Szene der Westküste auf, unter anderem an der Seite von George Duke und in den Familienbands Escovedo, bevor sie ihre Tätigkeit als Studio‑ und Touring‑Musikerin ausweitete. Die entscheidende Wende kam Anfang der 1980er‑Jahre durch die Zusammenarbeit mit Prince, der sie in sein Bühnen‑ und Studio‑Universum einband und so den Weg für eine Solokarriere ebnete. 1984 veröffentlichte Sheila E. das Album The Glamorous Life mit dem gleichnamigen Titel, gefolgt von Romance 1600 (1985) und Sheila E. (1987), auf denen Funk‑Pop, Minneapolis‑Sound, Rockeinflüsse und lateinamerikanische rhythmische Signaturen verschmelzen. Das Album Sex Cymbal (1991) schlägt in ein zeitgenössischeres R&B‑Fach, während Writes of Passage (2000) eine Phase markiert, in der Sheila E. spirituelle Aspekte mit Jazz und lateinamerikanischen Musiken verbindet. In den 2000er‑ und 2010er‑Jahren wechselte sie zwischen eigenen Projekten — darunter das Album Icon (2013) und Iconic: Message 4 America (2017) — und einer regelmäßigen Rolle als Perkussionistin, musikalische Leiterin und Sängerin für verschiedene Pop‑, Soul‑ und R&B‑Künstler, wobei sie ihre starke Bühnenpräsenz in den USA und auf internationalen Tourneen aufrechterhielt.
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