Rebekka Bakken

Geboren 1970 in der Nähe von Oslo, Norwegen, hat Rebekka Bakken eine Laufbahn an der Schnittstelle von Jazz, Pop und Folk aufgebaut, geprägt von wechselnden Aufenthalten in Skandinavien, New York und schließlich Wien, wo sie sich in den 1990er Jahren niederließ. Nach Anfängen in Rock‑ und Gospelbands fiel sie gegen Ende der 1990er/Anfang der 2000er Jahre auf der europäischen Jazzszene auf, insbesondere an der Seite des Gitarristen Wolfgang Muthspiel und mit dem Projekt „Scattering Poems“ zu Texten von E. E. Cummings mit dem Julia Hülsmann Trio. Ihre Solokarriere begann mit dem Album „The Art Of How To Fall“ (2003), gefolgt von „Is That You?“ (2005) und „I Keep My Cool“ (2006), die einen Stil festigten, der das Lied des Singer‑Songwriters, jazzverwandte Harmonien und oft intime Stimmungen in den Mittelpunkt stellt. Es folgten „Morning Hours“ (2009), „September“ (2011) und „Little Drop Of Poison“ (2014) — eine Hommage an Tom Waits — bevor sie ihr Spektrum mit „Things You Leave Behind“ (2018), „Winter Nights“ (2020) und „Always On My Mind“ (2022) weiter ausweitete. Ihre Arbeit, überwiegend auf Englisch, bewegt sich zwischen Clubs und Festivals in Europa, wo Bakken ein Repertoire entwickelt, das langsame Balladen, Americana‑Einflüsse und rhythmischere Kompositionen verbindet.

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