Scorpions

1965 in Hannover (Deutschland) um den Gitarristen Rudolf Schenker gegründet, bewegten sich die Scorpions zunächst im psychedelischen Rock, bevor sie zu stärker strukturiertem Hardrock übergingen. Mit der Ankunft von Sänger Klaus Meine Anfang der 1970er-Jahre festigte sich die Identität der Band. 1972 erschien das Debütalbum "Lonesome Crow"; anschließend verfeinerte die Gruppe mit Uli Jon Roth an der Leadgitarre eine Mischung aus melodischem Heavy Metal und Balladen auf "In Trance" (1975), "Virgin Killer" (1976) und "Taken by Force" (1977). Ab "Lovedrive" (1979) und mit der Aufnahme von Matthias Jabs entwickelte Scorpions einen direkteren Sound, getragen von eingängigen Riffs und gemeinsam gesungenen Refrains, wie auf "Animal Magnetism" (1980), "Blackout" (1982) und "Love at First Sting" (1984). Diese Phase war von intensiver Tourtätigkeit in Europa, den USA und Asien geprägt. Das Ende der 1980er-Jahre und "Crazy World" (1990) rückten die Scorpions ins Zentrum der politischen Umbrüche in Europa; das Repertoire verband schnelle Stücke mit Balladen, inspiriert von Tourneen in den Osten. In den 1990er- und 2000er-Jahren experimentierte die Band auf "Eye II Eye" (1999) mit moderneren Klangfarben, um anschließend mit "Unbreakable" (2004), "Humanity: Hour I" (2007), "Sting in the Tail" (2010), "Return to Forever" (2015) und "Rock Believer" (2022) zum klassischen Hardrock zurückzukehren. Bis heute aktiv, touren die Scorpions weiterhin umfangreich mit einem Kern um Klaus Meine, Rudolf Schenker und Matthias Jabs und führen eine Ästhetik fort, die auf Gitarren, Gesangsmelodien und einer bühnenorientierten Ausrichtung beruht.

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