SCH
Zwischen Aubagne und Marseille entwickelt SCH einen Rap, geprägt von düsteren Atmosphären, einer Vorliebe für Erzählungen und einer markanten, tiefen Stimme. 1993 in Marseille als Julien Schwarzer geboren, trat er Mitte der 2010er Jahre auf der französischen Rap-Szene hervor—zunächst mit einer Reihe online veröffentlichter Tracks, dann durch Einladungen zu Projekten von Jul und Lacrim, die ihn fest im Marseiller Umfeld verankerten. Das Mixtape A7 von 2015 leitete eine Laufbahn konzeptueller Projekte ein, in denen Trap, Cloud-Einflüsse und melodischere Songs zusammenfließen; es folgten die Alben Anarchie (2016) und Deo Favente (2017). Mit JVLIVS (2018) trieb SCH eine von der Bildwelt des organisierten Verbrechens inspirierte, filmische Schreibweise weiter voran, die er auf Rooftop (2019) und JVLIVS II (2021) fortsetzte. Parallel dazu intensivierte der Rapper die Zusammenarbeit mit der neuen frankophonen Generation und mit Künstlern aus Marseille—insbesondere in Kollektivprojekten unter der Leitung von Jul—und spielte in großen Hallen in Frankreich, Belgien und der Schweiz. Die Diskografie von SCH kreist somit um Alben mit starker narrativer Kontinuität, in denen visuelle Ästhetik, langsame Trap-Produktionen und der Wechsel zwischen Gesang und Rap eine Identität formen, die im aktuellen frankophonen Rap leicht wiederzuerkennen ist.
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| vom Juni 27, 2025 bis Juni 29, 2025 |
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| Jan. 19, 2025 |
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| Jan. 18, 2025 |
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