Scan X

Unter dem Namen Scan X entwickelt Stéphane Dri seit Anfang der 1990er eine Laufbahn im Zusammenhang mit französischer Techno, zunächst mit mehreren Maxi-Veröffentlichungen im Jahr 1993 beim Fnac Music Dance Division, dann im Katalog von F Communications ab 1994. Eingebettet in eine Techno-Ästhetik, die zugleich direkt, melodisch und futuristisch ist, arbeitet Scan X an einem spannungsgeladenen Maschinensound, der oft aus klaren Loops, dunklen Pad-Sounds und einer Club-Pulsation ohne Überladung besteht. Dieser Ansatz findet Ausdruck in Veröffentlichungen wie Random Access EP, Bleu EP und Intrinsic Mind EP, vor dem Album Chroma von 1996, gefolgt insbesondere von Lost 1997 und How To Make The Unpredictable Necessary? 2003. Mit dem Aufschwung der französischen Elektronikszene der 1990er Jahre verbunden, zeichnete sich Scan X auch durch den Schwerpunkt auf Live-Auftritte aus, in einem Kontext, in dem diese Praxis im Techno noch wenig entwickelt war. Im Laufe der Jahre setzte er seine Produktionen bei F Communications und anderen Labels fort, mit Titeln und EPs wie Desire 2005, Magnet 2006, Prism 2008, Midnight 2008, Sensorium 2013 oder Alien Symphony 2017. Scan X arbeitete außerdem mit Laurent Garnier im Rahmen des Projekts LBS zusammen, neben Benjamin Rippert.

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