Sanseverino
Geboren 1961 ist Stéphane Sanseverino ein französischer Musiker und Sänger des Jazz manouche. Er begann früh, mit Freunden Gitarre zu zupfen und seine Lieblingskünstler zu imitieren. Mit seinen Eltern bereiste Sanseverino die Welt. Nach einer recht turbulenten Schulzeit nahm er Schauspielunterricht, gründete eine Zirkuscompagnie, mit der er zahlreiche Aufführungen in Frankreich gab. Er blieb den Saiten treu, spielte in verschiedenen Bands und widmete sich schließlich Anfang der 2000er-Jahre einer Solokarriere. 2001 erschien sein erstes Album „Le tango des gens“, das beim Publikum großen Anklang fand und sich tausendfach verkaufte. Sanseverino trat weiterhin auf der Bühne auf (seine erste Liebe) und gab bunte Konzerte, bei denen er sich verkleidete, travestierte oder herumalberte. 2006–2007 arbeitete er mit Vanessa Paradis, Louis Chédid und dessen Sohn -M- zusammen und wirkte an dem Musical „Le soldat rose“ mit. Mit den Alben „Les sénégalaises“ (2004) und „Exactement“ (2006) etablierte er sich als Manouche-Phänomen mit schnellen Rhythmen und beißenden Texten. Der Swing setzte sich 2013 mit der Veröffentlichung seines fünften Albums „Honky Tonk“ fort. Gestützt auf all seine musikalischen Erfahrungen setzt Sanseverino seinen Weg fort und tritt in Frankreich auf Konzerten und Festivals auf. Der Verfasser von „Swing du nul“ hat noch lange nicht sein letztes Wort gesprochen!
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