Sandra Nkaké
1973 in Yaoundé geboren und bereits in der Kindheit nach Frankreich gezogen, hat Sandra Nkaké seit Ende der 1990er Jahre eine Laufbahn entwickelt, die Soul, Jazz, Rock und eine folkfarbene Popmusik verbindet. Ihre tiefgehende Stimme und ihre Vorliebe für Bühnenformate prägen dieses Schaffen. Zunächst im Theater und Film tätig, präsentierte sie ihre Musik auf Jazz- und Gegenwartsmusik-Bühnen und arbeitete mit China Moses, Tony Allen, Julien Lourau, Troublemakers, Ji Mob und PUSH UP! zusammen, bevor sie ein eigenes Repertoire etablierte. Ihr erstes Album, Mansaadi, erschien 2008, gefolgt von Nothing For Granted (2012), das sie gemeinsam mit dem Musiker Jî Drû schrieb, der später eine zentrale Rolle in ihrer Arbeit einnahm. Diese künstlerische Verbindung setzte sich mit dem visuellen und musikalischen Projekt Shadow of a Doubt fort, ebenso mit Tangerine Moon Wishes (2017) und Scars (2023). Bei Sandra Nkaké bleibt das Schreiben dem Groove, den Timbre‑Kontrasten und der Art, Soul‑Intensität, Jazz‑Freiheit und Rock‑Spannung in Dialog zu bringen, verbunden — ohne die Stile in Schubladen zu stecken. Parallel dazu verfolgt sie eine Schauspielkarriere am Theater, im Film und im Fernsehen.
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