Bad Company
1973 in London gegründet, vereinte Bad Company damals Paul Rodgers und Schlagzeuger Simon Kirke, beide ehemalige Mitglieder von Free, den Gitarristen Mick Ralphs (ehemals von Mott the Hoople) und den Bassisten Boz Burrell (früher bei King Crimson). Als Teil der britischen Hard- und Blues-Rock-Szene der 1970er Jahre und in Verbindung mit dem Label Swan Song von Led Zeppelin setzte sich Bad Company mit dem selbstbetitelten Debütalbum 1974 durch, gefolgt von Straight Shooter (1975) und Run with the Pack (1976). Diese Platten prägten einen direkten Sound, der harte Rockriffs, bluesige Wurzeln und langsamere Balladen verband. Es folgten Burnin’ Sky (1977), Desolation Angels (1979) und Rough Diamonds (1982), bevor Paul Rodgers die Band verließ und eine Neugründung um den Sänger Brian Howe erfolgte. Alben wie Fame and Fortune (1986), Dangerous Age (1988) und Holy Water (1990) signalisierten eine Wendung zu radiofreundlicherem Rock. Seither trat Bad Company sporadisch wieder live auf, meist mit Schwerpunkt auf dem Repertoire der 1970er Jahre, und tourte in Europa und Nordamerika.