Princess Superstar
Geboren als Concetta Kirschner in Spanish Harlem, New York, im Jahr 1971, setzte sich Princess Superstar in der unabhängigen amerikanischen Hip‑Hop‑Szene durch, indem sie Rap, Pop und elektronische Klänge miteinander verband. Nach einer Kindheit in Pennsylvania kehrte sie Anfang der 1990er Jahre nach New York zurück, betätigte sich in alternativen Szenen und begann unter dem Namen Princess Superstar aufzutreten. Sie entwickelte einen Stil mit direktem Flow, autobiografischen Texten und offenherzigem Humor. Ihre ersten Alben, Strictly Platinum (1996) und CEO (1997), erschienen auf ihrem eigenen Label A Big Rich Major Label und verankerten sie im Netzwerk des New Yorker Underground‑Rap, wo sie mit DJs und Produzenten der Stadt zusammenarbeitete. Mit Last of the Great 20th Century Composers (2000) und Princess Superstar Is (2001) intensivierte sie die Verbindungen zwischen Hip‑Hop, Electro und Pop, was zu Arbeiten mit Künstlern wie Moby zu Beginn der 2000er Jahre führte. Das Album My Machine (2005), als Science‑Fiction‑Erzählung konzipiert, vertiefte diese Verbindung von Rap, Electroclash und Club‑Einflüssen. Die Zusammenarbeit mit dem niederländischen Produzenten Mason am Titel „Perfect (Exceeder)“ brachte ihr schließlich Aufmerksamkeit in internationalen Club‑Kreisen und eine regelmäßige Präsenz in DJ‑Sets und auf europäischen Electro‑Bühnen. Sowohl im Studio als auch live wechselt sie sich seit der zweiten Hälfte der 2000er Jahre mit Single‑Veröffentlichungen, experimentelleren Projekten und DJ‑Tätigkeiten ab, wobei sie fest in der New Yorker Hip‑Hop‑Kultur und an der Schnittstelle von Rap und elektronischer Musik verankert bleibt.
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