Pouya
1994 in Miami, Florida geboren, gehört Pouya zur amerikanischen Underground-Rap-Szene, die sich Anfang der 2010er Jahre um SoundCloud entwickelte. Sein Stil liegt an der Schnittstelle von Southern Hip-Hop, Cloud Rap und einem raueren, alternativen Hip-Hop. Mit kubanischen und iranischen Wurzeln begann Pouya ab 2011 regelmäßig zu veröffentlichen und näherte sich schnell der lokalen Szene in Miami, zu der auch Fat Nick, Denzel Curry und das Umfeld des Raider Klan zählten. Gemeinsam mit Fat Nick entwickelte er das Kollektiv und Label Buffet Boys, einen wichtigen Rahmen für seine frühen Veröffentlichungen und mehrere gemeinsame Projekte. Nach einer Reihe von Mixtapes brachte Pouya 2016 sein erstes Studioalbum Underground Underdog heraus, gefolgt von Five Five (2018), The South Got Something to Say (2019) und Blood Was Never Thick As Water (2021). Seine Musik verbindet schnelle Flows, eine angespannte Stimme, melodischere Refrains und düstere oder basslastige Produktionen; seine direkte Schreibe ist oft sowohl von Introspektion als auch von roher Energie geprägt. Im Laufe der Jahre arbeitete Pouya zudem mit Sir Michael Rocks, $uicideboy$, Ghostemane, Ramirez und Terror Reid zusammen. Nachdem Buffet Boys 2022 pausierte, setzte Pouya seinen Weg über All But 6 fort, unter anderem mit Gator (2023) und They Could Never Make Me Hate You (2024).