Pop Will Eat Itself

Gegründet in Stourbridge, West Midlands, England, tauchte Pop Will Eat Itself Mitte der 1980er Jahre im Gefolge der Grebo-Szene auf, bevor die Band ihren Stil hin zu einer dichteren Mischung aus Indie-Rock, Hip-Hop-Kultur, Elektronik und später Industrial-Rock weiterentwickelte. Um Graham Crabb, Clint Mansell, Adam Mole und Richard March machte sich Pop Will Eat Itself schnell durch kurze, nervöse Stücke mit vielen Soundcollagen bemerkbar und verfeinerte diese Formel auf Box Frenzy (1987), This Is the Day...This Is the Hour...This Is This! (1989), Cure for Sanity (1990), The Looks or the Lifestyle? (1992) und Dos Dedos Mis Amigos (1994). Ihr Weg umfasst zudem die Zusammenarbeit mit Produzent Flood, Tourneen durch Großbritannien, Europa und die USA sowie Kooperationen mit Fun-Da-Mental bei "Ich Bin Ein Auslander" und mit The Prodigy bei "Their Law". Die Band trennte sich 1996, reformierte sich kurz 2005 und belebt das Projekt seit 2010 dauerhaft rund um Graham Crabb, unter anderem mit Mary Byker, wieder mit neuen Aufnahmen wie New Noise Designed by a Sadist (2011) und Anti-Nasty League (2015). Pop Will Eat Itself bewahrt seither eine Identität, die auf der Verbindung von schroffen Riffs, elektronischen Rhythmen und poporientierter Songschreibung steht, die von Ironie und Verzerrung geprägt ist.

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