Saez
Mit seinen scharfen Worten und desillusionierten Liedern ist Saez das Enfant terrible der französischen Musik. Saez begann sehr früh mit der Musik und kam mit neun Jahren ins Konservatorium, wo er Klavier und Musiktheorie lernte. Sehr bald schlug Saez jedoch einen ganz anderen, weitaus weniger klassischen Weg ein und positionierte sich als ein gequälter Dichter, der mit der Welt nicht harmoniert. Saez ist ein düsterer Musiker mit einer fast baudelairehaften Melodik, deren Texte aus der tiefen Dunkelheit stammen. 1996 begann sein Weg, als Saez William Sheller traf; 1999 erschien sein erstes Album mit dem vielsagenden Titel «Jours Etranges». Dieses Debüt katapultierte Saez ins Rampenlicht und krönte ihn mit dem Hit «Jeune et con» zur Rock-Entdeckung der 2000er Jahre. Damien Saez veröffentlichte anschließend weitere Alben und tourte, unter anderem 2005 mit der Tour Damien Saez : Piano & Voix. Richtig zurückkehrte er 2010 mit dem Album «J’accuse», dessen Titel an Émile Zolas offenen Brief in der Dreyfus‑Affäre erinnert. Das Album erneuerte den Stil des Sängers, und kaum zwei Jahre später folgte das dreiteilige Album «Messina», gefolgt 2013 von «Miami».
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