Ryan Adams
1974 in Jacksonville, North Carolina, geboren, wuchs Ryan Adams im Südosten der USA auf, bevor er nach Raleigh zog, wo er sich an der lokalen Alternativszene beteiligte und Mitte der 1990er Whiskeytown mitbegründete. Mit dieser Band gehörte Adams zur Wiederbelebung des Alt-Country – an der Schnittstelle von Countryrock, Folk und punkiger Herkunft – bevor er eine Solokarriere mit Heartbreaker (2000) und Gold (2001) begann. Seine Diskografie wechselt anschließend zwischen akustischen Formaten, rockigeren Songschreibweisen und dichteren Produktionen, namentlich Love Is Hell (2004). Mitte der 2000er nahm er zudem mit The Cardinals auf, einer Formation, die ihn in einer Periode begleitete, die durch weiter gefasste Arrangements und eine Verortung zwischen amerikanischem Rock, Americana und elektrischem Country geprägt war, hörbar auf Cold Roses und Jacksonville City Nights (2005) sowie Cardinology (2008). Es folgten Ashes & Fire (2011), das Album Ryan Adams (2014), 1989 (2015), Prisoner (2017) und Wednesdays (2020). Parallel zu seinen eigenen Veröffentlichungen produzierte oder begleitete Adams andere Musiker, darunter Jesse Malin und Willie Nelson, und blieb dabei in seiner Schreibweise songzentriert: mit rauer Stimme, direkten Melodien und dem ständigen Spiel zwischen Folkballaden, Gitarrenrock und Country-Anklängen.
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