PJ Morton

Geboren in New Orleans, Louisiana, hat PJ Morton einen Werdegang entwickelt, in dem sich R&B, Soul, Gospel und Funk kreuzen. Sein Klavierspiel und seine Songwriterarbeit sind stark von der musikalischen Tradition seiner Stadt und von seiner frühen kirchlichen Prägung beeinflusst. Als Sohn des Pastors Paul S. Morton veröffentlichte PJ Morton zunächst Soloprojekte wie Emotions (2005) und Perfect Song (2007), bevor er mit Following My First Mind (2012) und insbesondere New Orleans (2013) ein größeres Publikum erreichte — ein Album, das seine Verbindung zur Südstaaten-Soul und zu organischen Klangtexturen deutlicher herausstellt. Parallel dazu stieß er 2010 als Touring-Keyboarder zu Maroon 5 und wurde später festes Mitglied, wodurch seine Arbeit in einem weiteren Pop-Kontext verankert wurde, ohne seine persönliche Entwicklung zu zerstören. Seine Diskografie setzt diese doppelte Verankerung fort mit Gumbo (2017), Paul (2019), Gospel According to PJ (2020) und Watch the Sun (2022). Im Laufe der Jahre hält PJ Morton an einer einheitlichen Herangehensweise zwischen weltlichem Repertoire und Gospel fest, mit warmen Arrangements, einer flexiblen Stimme und einem Songwriting, das Melodie, mehrstimmige Gesangsharmonien und das Rhythm-and-Blues-Erbe von New Orleans in den Mittelpunkt stellt.

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