Rumer

Als Sarah Joyce 1979 am Tarbela-Staudamm in Pakistan geboren und später in England, unter anderem in Carlisle, aufgewachsen, hat sich Rumer einen Namen in einem Stil gemacht, in dem orchestrale Popmusik, zurückhaltende Soulklänge und Easy Listening aufeinandertreffen. Ihre melodische Kompositionsweise konzentriert sich auf feine Nuancen, und die Arrangements stehen oft in der Tradition britischen und amerikanischen Songwritings. Vor ihrer Solokarriere sang Rumer Anfang der 2000er-Jahre in der Londoner Band La Honda und entwickelte anschließend Projekte wie Rumer & The Denials und Stereo Venus. Unter dem Namen Rumer erhielt ihre Laufbahn mit Seasons of My Soul (2010) eine neue Dimension, gefolgt noch im selben Jahr von der EP Rumer Sings Bacharach at Christmas. Es folgten Boys Don’t Cry (2012), ein Coveralbum mit Liedern, die von männlichen Autoren der 1970er- und 1980er-Jahre geschrieben oder populär gemacht wurden, und Into Colour (2014), auf dem sich ihre Musik stärker zu einer anspruchsvollen Popmusik mit Disco-Elementen öffnete. Rumer setzte anschließend den bewussten Dialog mit dem klassischen Repertoire der Adult Pop-Musik auf This Girl’s in Love (A Bacharach & David Songbook) (2016) fort, das gemeinsam mit Rob Shirakbari produziert wurde, nachdem sie mehrfach künstlerisch mit Burt Bacharach zusammengearbeitet hatte. 2020 widmete Rumer Nashville Tears (The Songs of Hugh Prestwood) dem Songwriting des amerikanischen Komponisten Hugh Prestwood.

kommende Veranstaltungen 3