Rubin Steiner

Geboren in Tours als Frédéric Landier, entwickelt Rubin Steiner seit den späten 1990er Jahren einen Werdegang zwischen elektronischer Musik, Nu Jazz, Post-Rock, Krautrock, House und Disco-Punk. Seine Kompositionen zeichnen sich durch repetitive Rhythmen, Klang-Collagen sowie bearbeitete Gitarren und Bässe aus – eingebettet in eine stark von der DJ-Kultur geprägte Ästhetik. Er war bei Radio Béton aktiv, wo er die Sendung Nuisances Sonores moderierte, und war zunächst Teil einer lokalen Szene aus Fanzines, Konzertorganisation und Bands wie Merz oder Camping Car, bevor er 1998 Lo-fi nu jazz und 2000 Lo-fi nu jazz vol. 2 veröffentlichte. Im Laufe seiner Plattenveröffentlichungen verlagert Rubin Steiner sein Format hin zu einer direkteren, hybriden Elektronik auf Wunderbar drei (2002), Drum Major (2005), Weird Hits, Two Covers and a Love Song (2008), Discipline in Anarchy (2012), Say Hello to the Dawn of Paradox (2019) und schließlich Banananas (2023) mit The Dictaphone. Seine Tätigkeit umfasst außerdem Remixes, Musik für Theater, Tanz und Dokumentarfilm sowie Kooperationen mit Ira Lee, Luz und Yuksek. Parallel dazu arbeitet er als DJ, Produzent und als Kulturprogrammierer, insbesondere in der Region Tours.

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