Rod Stewart
1945 in London geboren, machte Rod Stewart Mitte der 1960er‑Jahre zunächst auf der britischen Rhythm‑and‑Blues‑Szene auf sich aufmerksam. Nach Stationen in mehreren Bands wurde er Sänger der Jeff Beck Group und stieß am Übergang zum neuen Jahrzehnt zu den Faces. Parallel dazu startete Stewart eine Solokarriere mit An Old Raincoat Won’t Ever Let You Down (1969) und Gasoline Alley (1970) und verfeinerte auf Every Picture Tells a Story (1971) und Never a Dull Moment (1972) eine Mischung aus Rock, Folk und Soul. Nachdem er in die USA übergesiedelt war, orientierte er seine Musik schrittweise in Richtung massenkompatiblen Rock und Popballaden, wie Atlantic Crossing (1975), A Night on the Town (1976) und Blondes Have More Fun (1978) belegen. Mit seiner rauen Stimme und seiner ausgeprägten Vorliebe für Coverversionen ist er unverwechselbar; über die Jahrzehnte hinweg wechselte er zwischen Alben mit eigenem Material, Live‑Aufnahmen wie Unplugged... and Seated (1993) und Projekten rund um Standards, darunter insbesondere die 2002 gestartete Reihe The Great American Songbook, und blieb zugleich auf den Bühnen Europas und Nordamerikas aktiv.
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