Robyn

Geboren 1979 in Stockholm, entwickelte Robyn früh ein Pop-Repertoire und wurde Mitte der 1990er Jahre mit dem Album „Robyn Is Here“ (1995) bekannt, getragen von R’n’B- und Dance-Singles, die sie auf die internationale Bühne brachten. Es folgten „My Truth“ (1999) und „Don't Stop the Music“ (2002), noch innerhalb der schwedischen Popindustrie, bevor sie ihr eigenes Label Konichiwa Records gründete und mit „Robyn“ (2005) eine stärkere Elektronik-Ausrichtung einschlug, in der Songwriting, Electro-Pop-Produktion und Club-Energie verschmelzen. 2010 vertiefte das modulare Projekt — „Body Talk Pt. 1“, „Body Talk Pt. 2“ und schließlich „Body Talk“ — diese Ästhetik, indem synthetische Rhythmen, dance-ähnliche Strukturen und introspektive Texte verbunden werden, die oft Beziehungen und Einsamkeit auf der Tanzfläche thematisieren. Ihre Laufbahn wurde außerdem durch prägende Kollaborationen mit der nordischen Elektronikszene beeinflusst, namentlich mit dem Produzenten Kleerup und dem norwegischen Duo Röyksopp, die sie dauerhaft an der Schnittstelle von Pop und Clubmusik verankerten. Mit „Honey“ (2018) setzte Robyn die Erforschung eines minimalistischen, texturierten Popsounds fort, der emotionale Stimmungen betont und Formate verfolgt, die sowohl für Clubs als auch für das intime Hören gedacht sind.

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