Robben Ford

Geboren 1951 in Woodlake, Kalifornien, und in Ukiah aufgewachsen, bildete sich Robben Ford schon früh in Blues, Jazz und Rock aus, zunächst am Saxophon, bevor er sich der Gitarre zuwandte. Ende der 1960er Jahre spielte er mit der Charles Ford Blues Band, die er mit seinen Brüdern gegründet hatte, und begleitete später Charlie Musselwhite und Jimmy Witherspoon, was ihn von Anfang an in eine bluesorientierte Praxis des Zusammenspiels einprägte. In den 1970er Jahren schloss sich Robben Ford Tom Scotts L.A. Express an und arbeitete in einem stärker jazzfusion-geprägten Umfeld, unter anderem mit Joni Mitchell und George Harrison. Sein erstes Album unter eigenem Namen, The Inside Story, erschien 1979 und versammelte Musiker, die später Yellowjackets gründen sollten. Im Laufe der Jahrzehnte entwickelte Robben Ford einen sehr unverwechselbaren Stil, in dem elektrischer Blues mit Jazzharmonien, einem flexiblen melodischen Gespür und rockigen Nuancen ohne demonstrative Effekte in Dialog steht. 1986 war er auch bei Miles Davis zu hören, und er ist auf Alben wie Talk to Your Daughter (1988), Robben Ford & the Blue Line (1992), Mystic Mile (1993), Handful of Blues (1995), Truth (2007), Bringing It Back Home (2013), Into the Sun (2015), Pure (2021) und Night in the City (2023) vertreten. Zwischen Trio, Band und Sideman-Projekten bewegt sich Robben Ford seit Jahrzehnten zwischen Bluesclubs, Jazzbühnen und internationalen Festivals.

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  • Cigale
  • 120 Boulevard Marguerite de Rochechouart, 75018 Paris, Frankreich
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