Patricia Kopatchinskaja

Patricia Kopatchinskaja wurde 1977 in Chișinău in eine Musikerfamilie geboren. Ende der 1980er Jahre verließ sie zusammen mit ihren Eltern Moldawien und zog nach Wien. Dort setzte sie ihr Studium in Violine und Komposition an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien fort und studierte später in Bern, wo sie heute lebt. Kopatchinskajas Werdegang liegt im Bereich der klassischen Musik und verbindet Konzertrepertoire, Kammermusik, zeitgenössische Neuschöpfungen und historisch informierte Aufführungspraxis. Ihr Spiel passt gleichermaßen in Programme zu Beethoven, Schumann, Strawinsky oder Prokofjew wie in Werke von Ligeti, Peter Eötvös, Francisco Coll, Luca Francesconi oder Michael Hersch, von denen mehrere Stücke für sie geschrieben oder von ihr uraufgeführt wurden. Sie arbeitet regelmäßig mit Kammerorchestern und Ensembles wie Camerata Bern, dem Saint Paul Chamber Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra oder Il Giardino Armonico zusammen und entwickelt außerdem szenische Formate, in denen Stimme, Text und Raumgestaltung Teil der Interpretation sind. In ihrer Diskographie finden sich unter anderem Rapsodia (2010), Three Hungarian Violin Concertos (2012), Death and the Maiden (2016), Time and Eternity (2019), What’s Next Vivaldi? (2020) und Le Monde selon George Antheil (2022).

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