Richard Bona
Richard Bona, 1967 in Minta, Kamerun, geboren, wuchs in einer Musikerfamilie auf und sammelte seine ersten musikalischen Erfahrungen in Douala, wo er vom Balafon zur Bassgitarre wechselte und den Jazz entdeckte. Nach Stationen in Deutschland und zu Beginn der 1990er Jahre in Paris spielte er in Clubs und begleitete unter anderem Jacques Higelin, Manu Dibango, Salif Keïta und Didier Lockwood, bevor er auf Einladung von Harry Belafonte nach New York zog. Seine Solokarriere begann 1999 mit Scenes from My Life, gefolgt von Reverence (2001) und Munia: The Tale (2003). Richard Bona entwickelte eine Musik, die zwischen Jazz, afrikanischen Musiktraditionen, Fusion, Blues und akustisch gefärbten Liedern angesiedelt ist, geprägt von einem sehr melodischen Bassspiel und Kompositionen, die Rhythmen zwischen Kamerun, Europa, Amerika und Brasilien zirkulieren lassen. Im Lauf der Jahre arbeitete er auch mit Joe Zawinul, Pat Metheny, Bobby McFerrin und Lionel Loueke zusammen und realisierte eigene Projekte wie The Ten Shades of Blues (2009), Bonafied (2013) und Heritage (2016). Zwischen internationalen Jazzbühnen und grenzüberschreitenden Projekten nimmt Richard Bona einen besonderen Platz im Dialog zwischen zeitgenössischem Jazz und afrikanischen Traditionen ein.
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| März 11, 2023 |
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| Mai 21, 2013 |
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| vom Mai 16, 2013 bis Mai 19, 2013 |
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