Rhoda Dakar

Geboren in Hampstead im Norden Londons, reihte sich Rhoda Dakar in die britische Ska-Szene der späten 1970er Jahre ein, zwischen jamaikanischem Rocksteady-Erbe, 2 Tone-Energie und New-Wave-Spannung. 1979 stieg sie bei The Bodysnatchers ein, einer weiblichen Band, die mit dem 2 Tone-Label verbunden war, und entwickelte dort einen direkten, zurückhaltenden und pointierten Gesang, getragen von synkopierten Rhythmen und einer sehr direkten Ska-Interpretation. Nach der Auflösung der Gruppe arbeitete sie mit The Specials und The Special AKA zusammen: Sie singt unter anderem mit Terry Hall auf "I Can’t Stand It", ist 1982 bei "The Boiler" zu hören und auf dem Album In the Studio (1984) vertreten. Ihre Solokarriere setzte die Verbindung zwischen Ska, Reggae und englischer Popmusik fort mit Cleaning in Another Woman’s Kitchen (2007), Back to the Garage mit Nick Welsh (2009), Rhoda Dakar Sings the Bodysnatchers (2015), in dem sie das Repertoire ihrer früheren Band neu einspielte, und Version Girl (2023), einem Album mit Coverversionen. Im Laufe der Jahre trat Rhoda Dakar außerdem an der Seite von Madness, Dub Pistols und The Interrupters auf, stets in einem Stil, der auf klaren Melodien, reduzierten Arrangements und einer persönlichen Interpretation des britischen und jamaikanischen Songbooks beruht.

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