Ozark Henry

Geboren 1970 in Courtrai, nahm der belgische Musiker Piet Goddaer Mitte der 1990er Jahre das Pseudonym Ozark Henry an, um ein musikalisches Universum an der Schnittstelle von Pop, Elektronik und Orchesterklang zu entwickeln. Die ersten Alben von Ozark Henry, „I'm Not Deaf I'm Just Ignoring You“ (1996) und „This Last Warm Solitude“ (1998), sind experimentell geprägt, mit düsteren Atmosphären und einer detaillierten Arbeit am Klang. Mit „Birthmarks“ (2001) und „The Sailor Not The Sea“ (2004) fand er zu einer melodischeren Schreibweise, in der Popstrukturen um ausgefeilte, mehrschichtige Vocals und elegante Arrangements organisiert sind. „The Soft Machine“ (2006), „Hvelreki“ (2010) und „Stay Gold“ (2013) setzten diese Entwicklung zu einer weiten, filmischen Popmusik fort, die der Künstler auch in orchestralen Fassungen erkundet, insbesondere auf „Paramount“ (2015). Neben seinen Studioalben komponiert Ozark Henry Musik für Film und Fernsehen und arbeitet mit verschiedenen belgischen Ensembles zusammen; charakteristisch ist seine Klangwelt mit präzisen elektronischen Texturen, betonten Streichern und englischsprachigem Gesang im Zentrum des Projekts.

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