Our Lady Peace

Our Lady Peace entstand 1992 in Toronto um Sänger Raine Maida und Gitarrist Mike Turner und zählt zur kanadischen Alternative-Rock-Szene mit spannungsgeladener Songstruktur, grunge-geprägten Gitarren und einer sehr markanten Stimme, die auf den frühen Alben oft im Falsett liegt. Zunächst machte die Band mit Naveed (1994) auf sich aufmerksam und verfeinerte ihren Stil auf Clumsy (1997), Happiness... Is Not a Fish That You Can Catch (1999) und Spiritual Machines (2000), einem Konzeptalbum, das von Ray Kurzweils Arbeiten inspiriert ist. In dieser Anfangsphase war Our Lady Peace auf der nordamerikanischen Rockszene stark vertreten, spielte beim Woodstock 1999 und initiierte in Kanada das reisende Festival Summersault. Nach dem Ausstieg von Mike Turner 2001 und dem Einstieg von Steve Mazur änderte sich die Ausrichtung: Gravity (2002) und Healthy in Paranoid Times (2005) setzten auf eine direktere Form zwischen melodischem Alternative-Rock und Post-Grunge. Nach einer relativ ruhigen Phase erschien Burn Burn (2009), gefolgt von Curve (2012), Somethingness (2018) und Spiritual Machines 2 (2021), das die Welt des Albums von 2000 fortführt. Die aktuelle Besetzung – Raine Maida, Duncan Coutts, Steve Mazur und Jason Pierce – kombiniert weiterhin nervöse Stücke, offenere Refrains und rockige, atmosphärisch gefärbte Texturen.

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