Princess Erika

Als Tochter kamerunischer Eltern in Paris geboren, entwickelte Princess Erika bereits in den 1980er-Jahren eine Laufbahn, die zwischen Reggae, Ragga, Dub, Soul und französischer Varieté angesiedelt ist, mit einer direkten Schreibe und Rhythmen, die häufig in jamaikanischen Musiktraditionen verwurzelt sind. Ihren Anfang machte sie bei Blackheart Daughters zusammen mit zwei Schwestern, anschließend war sie Teil von Princess and the Royal Sound, einer Formation, die unter anderem als Vorband für Dennis Brown auftrat. 1988 nahm sie in London die Single „Trop de bla bla“ auf, gefolgt von „Tendress“ 1989; ihr erstes, schlicht betiteltes Album Princess Erika erschien 1992. Ihre weitere Diskografie zeichnet sich durch mehrere Ton- und Arrangementwechsel aus, von D’origine (1995) über Tant qu’il y aura (1999) und À l’épreuve du temps (2005) bis zu Juste Erika (2011) und J’suis pas une sainte (2022). Princess Erika hat zudem zahlreiche Kooperationen gepflegt — unter anderem mit Catherine Ringer, Marc Lavoine, Diana King und Didier Sustrac — und sich an kollektiven sowie wohltätigen Projekten beteiligt. Parallel zur Musik verfolgt sie eine Schauspielkarriere im Kino, Theater und Fernsehen, namentlich in der Serie Camping Paradis, was zu einem beständigen künstlerischen Werdegang geführt hat, ohne dass sie ihre Reggae- und Chanson-Wurzeln verleugnet.

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Jan. 19, 2023